Recap: Das war der Content Marketing Stammtisch #2

Nachdem unser erster Content Marketing Stammtisch so ein großer Erfolg war, haben wir uns natürlich nicht lumpen lassen und sofort Runde 2 eingeläutet. Auch diesmal erschienen wieder zahlreiche Gäste – unter den rund 50 Besuchern einige bereits bekannte Gesichter vom letzten Mal, aber auch viele neue Interessierte.
Bereits ab 19:00 Uhr wurde bei Bier, Wein und Snacks genetworked und je nach bereits vorhandenem Wissen ein bisschen gefachsimpelt. Die Gäste repräsentierten dabei eine bunte Mischung aus allen Bereichen des Marketings: Vom selbstständigen Marketing Experten über den Inhouse CM Manager bis hin zum Influencer – die Vielfalt hätte größer nicht sein können. Wie auch bei anderen Stammtischen, die Peak Ace ausrichtet, gab es wieder zwei spannende Vorträge  – und auch hier zeigte sich wieder einmal, wie facettenreich das Content Marketing sein kann.

Zusammenarbeit mit Influencern

Den Anfang machte Sheila Käsgen, Content & Online PR Managerin aus unseren eigenen Reihen. In ihrer Präsentation beleuchtete sie alle wichtigen Aspekte rund um eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Influencern. Ein wichtiges Thema für alle Content Manager, schließlich kann das geschickte Positionieren relevanter Inhalte mit Hilfe von Influencern das Markenbewusstsein positiv beeinflussen und die Online Performance stärken.

Für euch haben wir hier noch einmal die fünf wichtigsten Erkenntnisse kurz zusammengefasst:

1. Erarbeite ein Konzept und definiere klare Ziele
Lege zunächst ein konkretes Kampagnenthema, die entsprechende Zielgruppe und die Ziele der Kampagne fest. Hiervon abhängig können unterschiedliche Influencer-Typen wie Blogger oder Experten für deinen Content relevant sein.

2. Influencer-Recherche
Die Influencer-Gruppe theoretisch festzulegen ist eine Sache, doch diese dann auch zu finden eine andere. Erleichtert werden kann die Suche durch die Google Suchoperatoren oder auch das Tool Followerwonk. Damit der Influencer deinen Content teilen kann, solltest du von vornherein darauf achten, dass ein Ort hierfür auf der Targetseite vorhanden ist und der Influencer generell bereit ist, ausgehende Verlinkungen zu setzen.

3. Geben und Nehmen
Verdeutliche dem Influencer ganz klar, welche Vorteile er von der Kooperation hat (z.B. kostenlose Publicity, das Auftreten auf einer neuen Plattform, Stärkung der Reichweite und Sichtbarkeit des Blogs/ der Website).

4. Kommuniziere zielgruppengerecht
Niemand mag Massenmails! Setze dich mit dem Influencer auseinander, zeige Interesse für bereits von ihm erstellte Beiträge und sprich ihn persönlich an.

5. Pflege deine Beziehungen
Wenn eine Kooperation erfolgreich war, biete dem Influencer an, auch an zukünftigen Projekten teilzunehmen. Ebenso kannst du ihn bereits bei der Recherche für neue Content-Themen aktiv einbinden und ihn vorab nach seiner Meinung und Erfahrung fragen.

Künstliche Intelligenz: Möglichkeiten und Grenzen

Genauso spannend war der anschließende Talk von Felix Hildebrand, CEO & CO-Founder von Pivii Technologies zum Thema künstliche Intelligenz. In seinem Vortrag ging Felix detailliert darauf ein, was eine KI alles versteht und wo ihre Grenzen sind. Gespickt war das Ganze mit anschaulichen Beispielen der KI „Pivii“. „Pivii“ ermöglicht innerhalb weniger Sekunden eine Bildanalyse auf Instagram, sodass der User erfährt, welche Bilder für seine Zielgruppe am besten performen. Hier noch einmal zusammengefasst die Schlüsselerkenntnisse des Vortrags:

KI Möglichkeiten

Auf Instagram lassen sich Millionen von Bildern (u.Ä.) innerhalb von Sekunden auswerten, vergleichen und strukturieren. Dies bringt u.a. Aufschluss darüber, was Follower in Bezug auf Farben, Objekte etc. posten und liken und wie diese sich „segmentieren“ lassen. Ebenso gewinnt man Erkenntnisse darüber, welche Bilder dieser Follower, welche Bilder von anderen Quellen und welche Influencer „passen“.
Mithilfe von „Pivii“ lässt sich bspw. für die Reiseindustrie feststellen, dass Bilder von Sehenswürdigkeiten zwar schön sind, Bilder mit einem interessanten Fluchtpunkt –  eine Aussicht von einem Berg oder aus dem Flugzeug heraus –  deutlich mehr Likes bekommen.

KI-Grenzen oder: Wird die KI den Menschen ersetzen?

Felix zufolge ist das meiste, was wir heutzutage kennen, keine wirkliche KI. Vielmehr handelt es sich meist um Expertensysteme, die nach festen Regeln agieren. Diese sind nur so schlau, wie die Menschen dahinter. Die Antwort auf die Frage, ob KI den Menschen ersetzen wird, lautet also ganz klar – jein. Die KI-Forschung wird zwar stark gefördert und trägt so dazu bei, dass automatisierbare Jobs verschwinden. Dennoch kann eine KI z.B. nicht die Kreativität eines Menschen ersetzen, zumindest noch nicht. Hierfür wäre laut Felix enorm viel Rechenleistung notwendig, für die mehr Strom, bessere Algorithmen und Quantencomputer nötig wären.

Wann gibt’s den nächsten Stammtisch?

Zunächst einmal: Vielen Dank an die beiden Redner für ihre Vorträge sowie euer zahlreiches Erscheinen. Voraussichtlich Ende Mai wird der nächste Content Marketing Stammtisch stattfinden und wir freuen uns natürlich über jede Menge Gäste. Meldet euch am besten über die Meetup-Gruppe des CM Stammtisches an, dann können wir bestmöglich planen und für ausreichend Verpflegung sorgen. Auch externe Speaker sind wieder herzlich willkommen. Wenn ihr ein spannendes Thema präsentieren möchtet, dann meldet euch gerne bei Dominique: d.seppelt@pa.ag.

Wir freuen uns auf euch!

Author bio:

Bevor Eva Content und Online PR Managerin bei Peak Ace wurde, hat sie auf Unternehmensseite als Marketing Allrounder gearbeitet und so Einblicke in die vielseitige Welt des Marketings bekommen.

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